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A 45 - Ersatzneubau der Talbrücke Lützelbach
Landschaftspflegerischer Begleitplan mit Artenschutzrechtlichem Fachbeitrag

Der von Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement im Zuge der A 45 geplante Ersatzneubau der Talbrücke Lützelbach befindet sich im Nordwesten Hessens zwischen den Anschlussstellen Dillenburg und Herborn-West. Das Untersuchungsgebiet mit einer Gesamtfläche von 22,28 ha ist durch sehr hochwertige Biotoptypenkomplexe, wie Bachtälchen mit naturnahen Laubwäldern und sehr alten Bäumen und feuchten Säumen, Buchen-Altbeständen auf teilweisen Grenzertragsstandorten mit stellenweise trockenem Eichen-Hainbuchenwald sowie Halbtrockenrasen mit umgebenden Saumstrukturen gekennzeichnet. Besondere Planungsanforderungen ergaben sich aus dem Vorkommen streng geschützter Fledermaus- und Reptilienarten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie (Wasserfledermaus, Brandt-/Bartfledermaus, Großes Mausohr, Kleinabendsegler, Abendsegler, Zwergfledermaus, Zauneidechse und Schlingnatter) sowie nach § 30 BNatSchG besonders geschützter Biotope im unmittelbaren Nahbereich des Vorhabens.

Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP)
Kernaufgabe der Landschaftspflegerischen Begleitplanung ist die Erarbeitung der fachlichen Grundlagen für die Berücksichtigung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung im Rahmen des Zulassungsverfahrens. Der LBP zum Ersatzneubau der Lützelbachtalbrücke gliedert sich in folgende Abschnitte:

Lageplan der Landschaftspflegerischen Maßnahmen (Maßstab 1:5.000, im Original)


Artenschutzbeitrag (ASB)
Der Artenschutzbeitrag berücksichtigt die rechtlichen und fachlichen Anforderungen an die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) gemäß § 44 Abs. 5 BNatSchG und gliedert sich wie folgt:

Vorkommen der nachgewiesenen Fledermäuse im Untersuchungsraum Lützelbachbrücke


Flora-Fauna-Gutachten (FFG)
Das Flora-Fauna-Gutachten liefert vertiefende arten- und biotopschutzfachliche Grundlagen für die hierauf aufbauende Bearbeitung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes und des Artenschutzbeitrages. Das FFG beinhaltet im Wesentlichen:

Naturnahe Fließgewässer und der Winkelseggen-Erlen-Eschenwald (Carici remotae-Fraxinetum)
prägen die Auenlagen des Lützelbachtales

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